cerezas de la variedad Ambrunés

Die Kirschen mit der geschützten Ursprungsbezeichnung (span. DOP) „Kirschen des Jerte” sind einzigartig, weshalb um sie, ihren Anbau und ihre Herkunft, eine Reihe an Besonderheiten zu finden ist, die dazu beitragen, sie zu so einer besonderen Frucht zu machen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Wichtigsten davon vor, um Ihnen zu erklären, warum sie als so besonderes Obst geschätzt werden.

Die „Kirschen des Jerte“ werden an einem einzigartigen Ort angebaut

  1. Der Jerte ist ein Fluss in der spanischen Provinz Extremadura. Sein Name bedeutet „schmaler Fluss kristallklaren Gewässers“. Das Tal dieses Flusses ist bekannt für sein Mikroklima milder Winter und heißer Sommer. Außerdem werden 95 % des Jerte-Tals direkt von zwei Naturverbänden geschützt, dem ‚Red Natura 2000‘ (Naturverband 2000) und dem ‚Red de Espacios Naturales Protegidos de Extremadura‘ (RENPEX). Ein Paradies, in dem die „Kirschen des Jerte” angebaut werden.

Die „Kirschen des Jerte“ werden traditionell angebaut.

  1. Die jetzige Form des Anbaus folgt der im 17. Jh. begonnenen Tradition. Die Kirschbäume wachsen auf kleinen, zerstreuten Terrassen an den Hängen 2000 Meter hoher Berge. Stellen Sie sich vor, welch‘ ein Schauspiel dies im Frühling darstellt!
  2. Die Familientradition des Anbaus und der Ernte der Kirschen wird von den Eltern an ihre Kinder weitergereicht. Diese müssen dieses Handwerk erlernen, denn der gesamte Prozess ist von Hand, ohne dass jemals eine Maschine ins Spiel kommt.
  3. Die Ernte wird von Hand vorgenommen, eine nach der Anderen werden die Kirschen in die Kastanienbastkörbe gelegt.
  4. Die an der Sonne gereiften Kirschen werden erst dann gepflückt, wenn sie ihre optimale Reife erreicht haben, nicht vorher und nicht nachher.
  5. Die Ernte der Kirschen dauert ungefähr von Ende April bis Anfang August, das heißt zwischen 12 und 15 Wochen.
  6. Sie werden nur in den kühlsten Stunden (früh morgens oder am späten Nachmittag) gepflückt, damit sie nicht durch die Hitze zermatschen.

Die Besten der Besten

  1. Im Tal des Jerte werden über 150 verschiedene Kirschsorten angebaut, von denen allerdings nur 4 das Gütesiegel DOP „Kirschen des Jerte“ tragen: «Pico Negro», «Pico Colorado», «Pico Limón Negro» und «Ambrunés». Letztere Sorte ist sehr beliebt, weil sie am längsten am Baum reift.
  2. Sind die Kirschen gepflückt, werden sie direkt unter dem Baum ausgewählt, es kommen nur diejenigen auf den Markt, die die besten Eigenschaften und die höchste Qualität aufweisen.
  3. Die Kirschen des Jerte können als „Spitzenlebensmittel“ betrachtet werden. Sie sind süß, dabei für Diabetiker geeignet und haben nur sehr wenige Kalorien. Diese Kirschen sind reich an Vitamin A und C, Flavonoiden und Antioxidanten. Außerdem enthalten sie reichlich Tryptophan, Serotonin und Melatonin, die das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Dies sind nur ein paar ihrer zahlreichen Nährstoffe.

Wie Sie sehen können, macht Vieles die „Kirschen des Jerte“ zu einer einzigartigen Frucht. Wenn Sie also Kirschen kaufen, achten Sie auf das Herkunftsetikett, das den Kirschen aus dem Jerte-Tal beiliegt!

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